Museum Schürhof Windisch

Museumsrebberg Lindreben - der ehemalige Klosterrebberg von Königsfelden

 
 
Im Gebiet Lindreben mit herrlichem Blick ins Reusstal und an schönen Tagen bis in die Alpen wurde seit Jahrhunderten Rebbau betrieben. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts endete die Rebwirtschaft. Der Rebberg wird heute als artenreiche Heuwiese bewirtschaftet. Im Frühjahr 2012 wurde eine kleine Fläche wieder mit Rebstöcken im alten Anbausystem Stickelbau bepflanzt. Die zum Schürhof gehörenden Rebparzellen, die ca. 15 Aren umfassen, bilden heute eine Aussenanlage zum Museum. Die Trockenmauern wurden in zwei Etappen in den Sommern 2011 und 2013 saniert und teilweise wiederaufgebaut. (siehe Presseartikel)
 
 
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PDF Icon   Schlussbericht-Naturwerk, Lindräbe II
 
 
Geschichte des Rebbergs

Der historische Rebberg stammt aus der Habsburgerzeit. Im oberen Teil, oberhalb der sanierten Trockenmauer, liegt der zum Lindhof gehörende ehemalige Rebberg des Klosters Königsfelden. 1315 war der Lindhof vom Hause Habsburg an das Kloster Königsfelden übertragen worden. Der Klosterrebberg wurde von Königsfelden noch bis gegen Ende der Bernerzeit auf eigene Rechnung geführt. Die Trauben liess Königsfelden in der Schürhoftrotte pressen.

Die Parzellengrenze verläuft grösstenteils unterhalb der sanierten Trockenmauer. Es handelt sich also beim bereits sanierten Mauerstück um einen Abschnitt der zum ehemaligen Klosterrebberg von Königsfelden gehört.